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12. Jänner 2023

FP-Landbauer/Kassegger: Schluss mit brutalen EVN-Rechnungen

FPÖ fordert ehrliche Energiepolitik statt Abzocke der Bürger – EVN muss Preiserhöhungen zurücknehmen

„Strom ist so teuer wie noch nie. Die Heizkosten haben sich verdreifacht. Johanna Mikl-Leitner zieht mit ihrer EVN unseren Familien und Betrieben den letzten Geldschein aus der Tasche. Das ist verantwortungslos und zukunftsvergessen“, sagt der FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer bei der heutigen Pressekonferenz in St. Pölten. Die neuen Jahresvorschreibungen bezeichnet Landbauer als „harten Schlag für Familien, Alleinerzieher und Senioren“. „Die Konzerne stopfen sich die Taschen voll, während die verantwortlichen Politiker tatenlos zuschauen oder selbst mitkassieren. Schluss mit den brutalen EVN-Rechnungen. Eine beheizte Wohnung darf kein Luxus sein. Das ist ein Grundbedürfnis der Familien – die Politik hat daher Sorge zu tragen, dass sich die Bürger die Energie leisten können“, fordert Landbauer den landeseigenen Energieversorger auf, die Preiserhöhungen sofort zurückzunehmen.

Die FPÖ kritisiert, dass die EVN still und heimlich an der Gebührenschraube dreht. Erst vor kurzem wurden die Netzentgelte massiv erhöht und der Umrechnungsfaktor bei Gas angehoben. Nach der Landtagswahl schnalzen die Tarife noch zweimal in die Höhe. „Der Strompreisrabatt, den sich die Familien ohnehin selbst bezahlen, wird von den Preiserhöhungen aufgefressen. Das ist ein mieser Taschenspielertrick der ÖVP. Dieser Gier müssen wir den Stecker ziehen“, so Landbauer.

Dass die Gaspreise im Sturzflug sind, aber die Heizkosten explodieren, sei reine Abzocke, meint Landbauer. „Die Preisexplosion wird von den Energiekonzernen sofort auf die Kunden abgewälzt. Die fallenden Preise aber nicht. Die Profite der Konzerne steigen, aber die Endverbraucher haben nichts davon. Schluss mit der Abzocke“, fordert Landbauer die EVN auf, die Preissenkungen sofort weiterzugeben.

Der FPÖ Energiesprecher im Nationalrat, MMMag. Dr. Axel Kassegger fordert eine ehrliche Energie- und Umweltpolitik. „Die überzogene Klimapolitik ruiniert unseren Wirtschaftsstandort. Es ist ein Irrglaube, dass man mit Erneuerbaren die Menge an Gas, Öl und Kohle, die wir brauchen, kurzfristig kompensieren kann. Das sind Träumereien“, fordert Kassegger eine Energiepolitik, die auf Leistbarkeit und Wirtschaftlichkeit abzielt. Die Merit-Order müsse sofort abgeschafft werden. „Daran verdienen all jene, die etwa mit Wasserkraft günstig produzieren können. Dazu gehört auch die EVN“, so Kassegger.

Die FPÖ hat heute konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Preisexplosion auf den Tisch gelegt. Die Steuern auf Energie müssen sofort ausgesetzt und die CO2-Strafsteuer gestrichen werden. Die EVN muss die Preiserhöhungen zurücknehmen und auf ein sozial verträgliches Niveau senken. Zudem müssen die Übergewinne der Konzerne an die Endverbraucher zurückbezahlt werden. Preissenkungen sind unverzüglich weiterzugeben.

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