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22. Oktober 2019

FP-Landbauer zu Gewalt in Spitälern: Täglich sieben (!) Attacken in NÖ Kliniken!

FPÖ NÖ fordert 100-prozentigen Kostenbeitrag für gewalttätige Patienten

„Das Gesundheitspersonal ist kein Freiwild für halbstarke Patienten, die im Spital jeglichen Anstand und gutes Benehmen über Bord werfen“, sagt FPÖ-Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, MA. Den offiziellen Zahlen zufolge gibt es alleine in Niederösterreich täglich sieben Angriffe auf Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger in Form von körperlicher oder psychischer Gewalt. „Exakt 2.562 Fälle wurden im Jahr 2018 in den 27 NÖ Landeskliniken dokumentiert. Wer sich beim Krankenhauspersonal umhört, weiß, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist“, so Landbauer. Für die FPÖ Niederösterreich ist dieser Zustand untragbar. „Wer im Krankenhaus, in welcher Form auch immer gewalttätig wird, randaliert und das Personal beschimpft, muss die Behandlungskosten, den Spitalsaufenthalt, sowie eine etwaige Nachversorgung selbst bezahlen“, fordert Landbauer den zuständigen ÖVP-Landesrat Pernkopf auf, tätig zu werden und mit allen zuständigen Stellen in Gespräche zu treten.

 

Tatsächlich gibt es die meisten Übergriffe und aggressives Verhalten vorwiegend bei Ausländern. „Wer nicht in der Lage ist, mitteleuropäische Verhaltensweisen an den Tag zu legen, muss eben dahingehend erzogen werden“, verweist Landbauer auf den jüngsten Fall eines straffälligen Afghanen, der schreiend und randalierend im Landesklinikum Waidhofen/Thaya behandelt wurde, nachdem er einem Sicherheitsmann mit einer Glasflasche das Gesicht aufschlitzte und sich dabei selbst verletzte. „Wie kommen unsere fleißigen und anständigen Landsleute dazu, solchen Typen auch noch die Behandlung zu zahlen“, übt Landbauer Kritik am aktuellen System.

 

Die Maßnahmen, die bisher seitens der NÖ Landesklinkenholding gesetzt wurden, sind „in Wahrheit lächerlich und mehr schlecht als recht“, kritisiert Landbauer eine groß angelegte Plakat Kampagne in allen niederösterreichischen Spitälern, um das Aggressionspotenzial zu drosseln. „Ein Plakat wird niemanden davon abhalten, Gewalt auszuüben. Wenn aber einmal eine Rechnung über mehrere tausend Euro zu begleichen ist, sieht die Sache schon anders aus“, drängt Landbauer noch in diesem Jahr auf eine Änderung des Systems. 

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